Fünftes Treffen des Meißner-Südforums auf dem Handwerkerhof
„Müde aber glücklich!“, so oder so ähnlich dürften sich die Teilnehmer des Südforums-Treffens gefühlt haben als sie alles wieder daheim waren. Hinter ihnen lag ein produktives wie buntes und spaßiges Wochenende auf dem Handwerkerhof.
Bereits zum fünften Mal fand sich die Schar nun bei Billigheim ein um Vorbereitungen für das Meißnerlager 2013 zu treffen. Diesmal wieder in wahrlich großer Runde – 33 Jungs und Mädels aus acht Bünden waren vor Ort – wurden weiter Ideen gesponnen und bestehende Projekte vorgestellt.
Bereits am Freitag, den 27.01. reiste ein Großteil der Gruppe an. Nach einem gemeinsamen Abendessen – halb stehend halb sitzend in der kleinen Küche des Hofes – fand man sich in der Dachstube zur Singerunde ein. Wie so oft hielt die gute Stimmung lange an, und so fanden die letzten erst in den Morgenstunden in ihre Schlafsäcke.
Nichts desto trotz ging es am Samstag früh raus, denn ein voller Tag erwartete die Anwesenden. Nach einem stärkenden Frühstück, startete das Programm sogleich. Gerade für die vielen „Neuen“ die bisher weniger von Meißner und Süd-Forum mitbekommen hatten, wurde beides vorgestellt. Nach einem kurzen Abriss über die Geschichte der Meißnertreffen und den aktuellen Planungstand, ging es in quer durch die Bünde gemischten Gruppen auf Streifzug über den Hof, um das Projekt des Süd-Forums zu entdecken. Überall verteilt im Haus stellten Zettel, Bilder und Gegenstände den Plan vor, ein Buch aus den Berichten der kommenden Sommerfahrten aller Bünde zu erstellen. Jede Gruppe konnte ihr gewähltes Fahrtenland auf einer Weltkarte markieren und sich erste Gedanken machen, welche landestypischen Lieder, Zeichnungen, Geschichten, Mitbringsel und Gerichte sie zum Buch beisteuern können.
Nach Mittagessen und Verdauungsspaziergang ging es in Kleingruppen weiter. Erneut „überbündisch gemischt“ machte man sich Gedanken um viele Themen rund um Lager, Formel und Jugendbewegung und jeder durfte seine Gedanken und Ansichten auf großflächigem Papier festhalten. In Folge wurden noch zwei Termine – einer für eine weitere Süd-Fahrt und ein zweiter für ein Planungstreffen – gefunden und allgemeine organisatorische Fragen geklärt.
Nachdem die Pflicht somit erledigt war, stand noch ein „Schmankerl“ zum Abend an.
Die große Scheune des Hofes war detailreich in ein „Café der Kulturen“ verwandelt worden. Eine Bühne – natürlich mit fast automatischem Vorhang – bot Platz für Darbietungen aus aller Welt. Schottischer Säbeltanz und französische „Köstlichkeiten“ wurden präsentiert, der größte Zwerg wie der kleinste Riese vorgestellt und Lieder aus aller Herren Länder gelernt.
Für gemütliche Stimmung sorgte stielechter Tee aus dem Samowar, sowie die Felle auf dem Boden und der bollernde Ofen im Rücken: Ein fulminanter Abend voll Gesang und Erzählen nahm seinen Lauf.
Erneut nach wenigen Stunden Schlaf, brach auch schon der letzte Tag an: Nach Frühstück und Aufräumen verabschiedete die Runde sich herzlich und schwor sich auf weitere Zusammenkünfte ein. Im Sommer wie im Herbst diesen Jahres würde man ja wieder Gelegenheit haben, sich zu sehen!
mama